Das Friaul liegt im Nordosten Italiens an der Grenze zu Österreich un Slowenien. Der Weinbau geht auf das 13. Jahrhundert zurück und florierte zur Zeit der Römer. Das Klima ist geprägt vom Wechselspiel zwischen kühlen Winden aus den Alpen und milden Lüften von der Adria. Die unterschiedlichsten Böden, von den Sand- und Schotterböden der Ebene bis hin zum Mergel des Hügellandes, tragen ebenfalls zur großen Vielfalt der Weine bei.

Heute gibt es in dieser Region, die mit vollem Namen eigentlich Friaul/Julisch-Venetien heißt, acht D.O.C.-Gebiete und neuerdings auch ein D.O.C.G.- Gebiet. Der Anteil der D.O.C. Weine ist – nach dem des Südtirols – der höchste Italiens. Die Weine werden meist sortenrein ausgebaut und unter dem Namen der Rebsorte angeboten. Die beliebten internationalen Sorten wurden hier meist bereits im 19. Jahrhundert eingeführt. Seit vor über 40 Jahren ihre ersten modernen, wirklich frischen Weißweine einen bislang ungebrochenen Trend begründeten, ist Friaul die führende Weißweinregion Italiens. Mittlerweile sind auch die Rotweine den Weißen ebenbürtig.


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